Über Martin Engelskirchen | Feuerwehrlaufbahn

Zug­füh­rer Auch 2019 zog es Mar­tin wie­der ein­mal im Rah­men der Feu­er­wehr­aus­bil­dung an das IdF in Müns­ter. Seit sei­nem Ein­tritt in die Jugend­feu­er­wehr hat­te er immer wie­der Lehr­gän­ge und Semi­na­re besucht sowie sich durch ste­ti­ge Pra­xis kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ge­bil­det. Neue Erkennt­nis­se und Richt­li­ni­en blie­ben ihm nicht ver­bor­gen und somit führ­te ihn sei­ne ehren­amt­li­che Feu­er­wehr­lauf­bahn zur Posi­ti­on des Zug­füh­rers. Durch das erfolg­rei­che Bestehen die­ses Lehr­gangs, ist Mar­tin seit­dem befä­higt Tak­ti­sche Ein­hei­ten in Zug­stär­ke zu füh­ren. Das Ende sei­ner Feu­er­wehr­kar­rie­re hat er mit dem Rang des Brand­in­spek­tors jedoch noch nicht erreicht; auch in Zukunft wird er Gele­gen­hei­ten nut­zen, um Schritt für Schritt weiterzukommen.

Aus­bil­der Um in der Feu­er­wehr auch als aner­kann­ter Aus­bil­der agie­ren zu kön­nen, über­sprang Mar­tin auch die­sen Lehr­gang nicht. Schon seit jeher konn­te und woll­te er sein Wis­sen an den Nach­wuchs wei­ter­ge­ben – bereits Jah­re zuvor pro­fi­tier­ten Alt und Jung von sei­ner breit gefä­cher­ten und pra­xis­er­prob­ten Exper­ti­se. Nun hat­te er auch im Rah­men die­ses Lehr­gangs bewie­sen, dass er die Fähig­keit besitzt Wis­sen auf nach­hal­ti­ge Wei­se zu ver­mit­teln. So man­cher kann von ihm noch etwas lernen.

Grup­pen­füh­rer Das Füh­ren von Ein­hei­ten in Grup­pen­stär­ke ist eine gro­ße Ver­ant­wor­tung. Vor eini­gen Jah­ren ent­schloss Mar­tin sich die­sen Weg zu gehen. Dazu muss­te er am Insti­tut der Feu­er­wehr (IdF) sein Fach­wis­sen und sei­ne Füh­rungs­kom­pe­tenz unter Beweis stel­len. Zudem zer­ti­fi­zier­te man ihm in die­sem Lehr­gang, dass er den Über­blick über die Gesamt­la­ge behal­ten kann – nicht unwich­tig, wenn durch die Ent­schei­dun­gen, die der Grup­pen­füh­rer im Ein­satz trifft, gege­be­nen­falls Men­schen­le­ben auf dem Spiel stehen.

Ernen­nung zum Stell­ver­tre­ten­den Lösch­zugfüh­rer Auch im Ehren­amt setzt sich Mar­tin zu 100% ein. Dar­um stell­te er sich, nach jah­re­lan­ger Akti­vi­tät im Lösch­zug Holz­heim, als stell­ver­tre­ten­der Lösch­zugfüh­rer zur Wahl: Und er wird gewählt. Bis heu­te ver­trau­en ihm die Lösch­zugmit­glie­der und zei­gen ihm das, indem sie ihn bereits wie­der­ge­wählt haben. Trotz die­ser Posi­ti­on ist er auch wei­ter als Kas­sen­wart aktiv – so zeigt er Enga­ge­ment und auch Zuverlässigkeit.

ABC I & Mes­sen Ato­ma­re, bio­lo­gi­sche und che­mi­sche Gefah­ren stel­len auch erfah­re­ne Feu­er­wehr­män­ner und ‑frau­en vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Dar­um ließ Mar­tin sich bereits 2009 inten­si­ver in die­sem Bereich wei­ter­bil­den, um Men­schen und Umwelt vor beson­de­ren Gefah­ren schüt­zen zu kön­nen. Und auch das Mes­sen erlern­te er immer mehr: Die Hand­ha­bung der Mess- und Nach­weis­ge­rä­te für Gefahr­stof­fe und die Aus­wer­tung der Daten ist ihm genau­so wenig fremd, wie die Orga­ni­sa­ti­on eines Messeinsatzes.

Trupp­füh­rer Im Ein­satz­ge­sche­hen gehen Feu­er­wehr­leu­te nie allei­ne zum Angriff vor, son­dern immer zu zweit. Umso wich­ti­ger ist es, dass einer von ihnen die Ober­hand hat und die Füh­rung über­neh­men kann. Ihm müs­sen Eigen­schaf­ten wie Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent, Zuver­läs­sig­keit und ein brei­te­res Fach­wis­sen als dem Trupp­mann zu Eigen sein. Im Ein­satz mit Beson­nen­heit vor­ge­hen, dass kann Mar­tin seit die­ser Zeit als eine sei­ner Qua­li­fi­ka­tio­nen aufführen.

Betriebs­sa­ni­tä­ter In sei­ner Zeit als Trupp­mann absol­vier­te Mar­tin, an sei­nem Arbeits­platz, zusätz­lich die Aus­bil­dung zum Betriebs­sa­ni­tä­ter. Um auch hier die Pra­xis zu ver­tie­fen, fuhr er eine Zeit lang beim DRK auf dem Ret­tungs­wa­gen mit. So wur­de aus dem Erlern­ten auch schnell rou­ti­nier­te Pra­xis. Auch heu­te ist die­se Erfah­rung noch von Vor­teil – so ist es doch eben­falls Auf­ga­be der Feu­er­wehr, in medi­zi­ni­schen Not­la­gen für Ers­te-Hil­fe-Maß­nah­men zu sor­gen. Mit einem tie­fer­ge­hen­den Ver­ständ­nis, wie es Mar­tin zu Eigen ist, kann er in Not­si­tua­tio­nen bes­ser und vor allem mit grö­ße­ren Erfolgs­chan­cen reagieren.

Trupp­mann Die Grund­aus­bil­dung ist geschafft, und damit ein ers­ter Mei­len­stein. Nach sei­ner Jugend­feu­er­wehr­zeit hat­te Mar­tin meh­re­re Lehr­gän­ge besucht, um sich Wis­sen anzu­eig­nen und die Theo­rie auch in der Pra­xis anwen­den zu kön­nen. Mit dem erfolg­rei­chen Bestehen der Prü­fungs­leis­tun­gen wird ihm das Kön­nen der grund­le­gen­den, aber auch ver­tie­fen­den, Fer­tig­kei­ten in den viel­fäl­ti­gen Ein­satz­be­rei­chen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr beschei­nigt – von klas­si­schen Brand­ein­sät­zen bis hin zur tech­ni­schen Hilfeleistung.

Jugend­feu­er­wehr Der Traum eines jeden klei­nen Jun­gen: Im jugend­li­chen Alter von 14 Jah­ren trat Mar­tin in die Jugend­feu­er­wehr Neuss ein. Hier erlern­te er das ers­te Mal die Grund­la­gen der Feu­er­wehr­tech­ni­ken und erleb­te das Gemein­schafts­ge­fühl inner­halb der Feu­er­wehr. Die Begeis­te­rung blieb unge­bro­chen. Mit 17 durf­te er dann auch am Übungs­dienst der akti­ven Feu­er­wehr­män­ner und ‑frau­en sei­nes Lösch­zu­ges teil­neh­men. In die­ser Zeit wuchs er zu einem Teil des Teams heran.